Hinter der 110 Jahre alten Fassade ist im 1. Bauabschnitt ein nahezu vollständig neues Gebäude mit 20 Wohnungen entstanden. Der 2. Bauabschnitt mit 25 Wohnungen ist aktuell im Rohbau. Bild: Apartimentum

Hinter der 110 Jahre alten Fassade ist im 1. Bauabschnitt ein nahezu vollständig neues Gebäude mit 20 Wohnungen entstanden. Der 2. Bauabschnitt mit 25 Wohnungen ist aktuell im Rohbau. Bild: Apartimentum

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Smart Home

Apartimentum ist in der Cloud – Wentzel Dr. ist seit Januar Verwalter

Das Apartimentum am Mittelweg dürfte das innovativste Mietshaus Deutschlands sein. Xing-Gründer Lars Hinrichs setzt das Internet der Dinge hier personalisiert um. Steuergerät ist das Smartphone. Wentzel Dr. ist seit Januar mit der Zinshausverwaltung und Mieterbetreuung betraut.

 

„Das ganze Haus ist in der Cloud“, erklärt Lars Hinrichs, Bauherr des Apartimentum. „Alle Systeme können dezentral in der Cloud gemanagt und weiterentwickelt werden.“ Die Steuerung der einzelnen Haussysteme – Heizung, Klima, Licht, Musik, Sicherheit etc. – über das Internet ermögliche jedem Techniker den Onlinezugriff, ohne selbst in den Mittelweg im Stadtteil Rotherbaum fahren zu müssen. Das erübrige den Server im Haus, auf den dann alle Systeme abgestimmt werden müssten.
Das Apartimentum – so hat Bauherr und Xing-Gründer Lars Hinrichs, sein neues Mietshaus nahe der Alster genannt – hat den Anspruch, das fortschrittlichste Smart Home in Deutschland zu sein, vielleicht sogar in Europa. Die zentrale Zielstellung des Smart-Home-Konzepts ist, dass Haustechnik und Hausgeräte per Internetprotokoll miteinander kommunizieren. Steuergerät ist dabei das Smartphone.

 

Wecken, Duschwasser, Verkehr

So kann das Smartphone anhand der Kalendereinträge, den Bewohner wecken, Heizung und Warmwasser im Bad steuern, die Verkehrslage prüfen, um bei erheblichen Umwegen die Weckzeit anpassen zu können. Wenn der Bewohner wieder nach Hause kommt, fährt der Fahrstuhl bereits nach unten, sobald sich das Garagentor öffnet. Auf dem Weg ins Haus passiert er die DHL-Packstation, die er mit dem Smartphone öffnen kann. Möchte er das Paket zurückschicken, legt er es einfach wieder in die Packstation.
„Die Dinge, die es nicht gab, haben wir erfunden“, verweist Hinrichs etwa auf die Türanlage. Dazu gehört das als Klingelanlage dienende Touchpad mit einer hochauflösenden Kamera im Eingangsbereich. Die Türen selbst erkennen via Bluetooth, ob ein eintrittsberechtigter Smartphonebesitzer eintreten möchte. Diese Eintrittsberechtigung kann dauerhaft sein – für Bewohner, Familienmitglieder o.ä. – oder temporär – Freunde, Nachbarn, Handwerker. Und wenn jemand klingelt, kann der Bewohner von New York oder Singapur aus sehen, wer Einlass begehrt und die Tür öffnen.

 

Zweiter Bauabschnitt mit 25 Wohnungen

Auch die Haustechnik ist state of the art. Die Eisheizung nutzt Kristallisationsenergie, bei der Wärme abgegeben wird. Hinrichs erwartet, dass etwa Heizungen künftig gemietet werden, statt gekauft – wie beim Auto. Das kann im Apartimentum ein eAuto sein, denn 50% der 32 Stellplätze sind mit einer eLadestation ausgestattet.
Aktuell entsteht der zweite Bauabschnitt mit 25 Wohnungen. 50% der insgesamt 45 Wohnungen sind vermietet. Die Mietpreise liegen bei 25 Euro/m2 in den Standardgeschossen – und darüber in den Penthouses.
Seit Januar ist Wentzel Dr. mit der Zinshausverwaltung und Mieterbetreuung beauftragt. „Es gibt eine Menge, das wir den neuen Mieter vermitteln müssen“, sagt Carsten Jonas, Wentzel Dr. „Das ist Immobilienverwaltung 4.0!“

 




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