Hauskauf in Niedersachsen: Städte und deren Umland sind gefragt

Hauskauf in Niedersachsen: Städte und deren Umland sind gefragt

Immer mehr Menschen weichen auf das Umland aus, um ihren Wunsch nach Wohneigentum zu verwirklichen. Die Folge: Die Preise für gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften steigen hier zum Teil schneller als in den Großstädten. Das zeigt der aktuelle Kaufpreisspiegel der LBS Nord für Niedersachsen. Dafür hat das Institut empirica die Preise für gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften im ersten bis dritten Quartal 2021 hat auf Basis der Angebote in den niedersächsischen Tageszeitungen und Online-Portalen ausgewertet.

Insgesamt sind seit 2018 die Preise für gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften in Niedersachsen im Schnitt um 13 Prozent pro Jahr gestiegen. Im Landkreis Harburg überschreitet der durchschnittliche Hauspreise mittlerweile die 400.000-Euro-Schwelle: Hier liegt der Standardpreis bei 420.000 Euro, was gut sechs Haushaltseinkommen entspricht.

Die teuerste Region in Niedersachsen ist derzeit das Umland von Hannover. Gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften werden hier zu einem Standardpreis von rund 445.000 Euro angeboten. Damit liegt die Steigerungsrate um 3 Prozentpunkte höher als im Stadtgebiet. Die preisgünstigsten Häuser in Niedersachsen gibt es im Landkreis Holzminden. Ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte aus dem Bestand kosten hier im Mittel nur 119.000 Euro. Für ein Viertel der Angebote werden sogar weniger als 75.000 Euro verlangt.

Hohe Preise in den Städten

Unter den zehn größten Städten in Niedersachsen werden in Hannover die höchsten Hauspreise verlangt. Gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften werden hier zu einem typischen Preis von 530.000 Euro angeboten. Ein Durchschnittshaushalt muss in der Landeshauptstadt für den Kauf umgerechnet 10,9 Jahresnettoeinkommen aufbringen. Die Spitzenpreise liegen noch einmal um gut 120.000 Euro höher: Im oberen Preissegment ist ein Viertel aller Häuser nicht unter 653.000 Euro zu haben.

Mit typischen Hauspreisen von 450.000 Euro und rund 400.000 Euro gehören auch Göttingen und Oldenburg zu den teuersten niedersächsischen Großstädten. Für den Kauf eines gebrauchten Hauses müssen Haushalte hier mit rund zehn Jahresnettoeinkommen rechnen. Nicht ganz so hohe Preise, aber immer noch oberhalb der 300.000-Euro-Marke, werden in den Städten Braunschweig (389.500 Euro), Osnabrück (379.000 Euro), Wolfsburg (350.000 Euro) und Hildesheim (300.000 Euro) verlangt. Für gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften sind an diesen Standorten sechs bis achteinhalb Haushaltseinkommen fällig.

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