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Rather Carré, Westfalenstraße Düsseldorf, ein Wentzel Dr. Neubauprojekt

Im Rather Carré in der Westfalenstraße in Düsseldorf entstehen 174 Neubau-Mietwohnungen oberhalb und benachbart zum neuen Einkaufszentrum. Nun ist die möblierte Musterwohnung fertig gestellt worden und das Wentzel Dr. Vermietungsteam wird in Kürze mit der Vermietung der Neubauwohnungen beginnen.

Im Rather Carré entlang der Westfalenstraße entsteht ein neues Nahversorgungszentrum mit einem Rewe-Supermarkt, einem Woolworth, einem Rossmann Drogeriemarkt, einer Apotheke, einem Eiscafé und einer KiTa. Parkplätze für die Kunden stehen in einem integrierten Parkhaus zur Verfügung.

Es entstehen 138 freifinanzierte Mietwohnungen vom kompakten 2 Zimmerapartment mit ca. 45 m² Wohnfläche bis zur großzügigen Familienwohnung mit 5 Zimmern und ca. 120 m² Wohnfläche. Auch 38 mietpreisgedämpfte Wohnungen gehören zum Wohnunsgangebot im Rather Carré. Ein Teil der Wohnungen entsteht oberhalb des neuen Einkaufszentrums eingebettet in großzügigen Dachgärten als Innenhof. PKW-Stellplätze für die zukünftigen Mieter stehen in einer Tiefgarage oder in einem separaten Teil des Parkhauses zur Verfügung. Die Wohnungen werden hochwertig ausgestattet und verfügen über moderne -teilweise tagesbelichtete – Bäder mit Handtuchheizkörper und Glasduschtrennwand. Der Mietbeginn der Wohnungen ist voraussichtlich der 01.06.2019.

Die Erstvermietung der Neubaumietwohngen hat das Wentzel Dr. Vermietungsteam in Kooperation mit Immohous24 übernommen. Eine möblierte Musterwohnung ist fertig gestellt. Mit der Vermietung wird Anfang März begonnen. Mietinteressenten können sich unter wohnprojekte@wentzel-dr.de vormerken lassen.

Weitere Information zum Projekt unter neubauprojekte/rather-carre

 

Stephanstrasse48 - ein Wentzel Dr. Neubauprojekt

Das Mehrfamilienhaus Stephanstrasse 48 a/b in Hamburg-Wandsbek wurde ursprünglich im Jahr 1961 als vollunterkellerter,  zweigeschossiger Rotklinkerbau mit 2 Hauseingängen und 8 Wohnungen erstellt. Es steht zusammen mit einem achtgeschossigen Gebäude auf einem 4.866 qm großen Grundstück. Beide Gebäude gehören der Irene-Stiftung in Hamburg.

Die zweigeschossige Bestandsimmobilie wurde im vergangenen Jahr umfassend technisch, optisch und energetisch saniert und um zwei Etagen aufgestockt.

So wurde die Heizanlage komplett erneuert, die Küchen und Bäder an die zentrale Abluftanlage angeschlossen, neue Kunstofffenster mit Dreifachverglasung eingebaut, das Außenmauerwerk mit Mineralwolle gedämmt, mit keramischen Klinkerriemchen bekleidet und zur Südseite eine wärmegedämmte Elementfassade angebracht, so dass dies heute dem KfW-Effizienzhaus-85-Standard entspricht. Alle Etagen sind über einen dem Treppenhaus vorgebauten Aufzug zu erreichen.

Nun stehen die 20 Wohnungen – überwiegend kompakte 1-Zimmerapartments mit ca. 35 m² und 2-Zimemrapartments mit ca. 66 m² Wohnfläche – zur Vermietung an. Bezug ist ca. ab 01. Mai 2019 möglich.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter neubauprojekte/stephanstrasse48

Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg 11.243 Wohneinheiten genehmigt – 16% weniger, als im Jahr zuvor. Die Wohnungsverbände warnen, den Wohnungsbau durch Regulierungen bei der Grundstücksvergabe auszubremsen.

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt lobt, „diese wieder sehr gute Zahl“ sei „ein sehr guter Erfolg für das Bündnis für Wohnen in Hamburg“. Das dritte Jahr in Folge wurde die Zahl von 10.000 Wohnungsbaugenehmigungen übertroffen. Seit 2011 – dem Jahr der Regierungsübernahme durch die SPD, die seit 2016 mit den Grünen regiert – konnten 83.512 Wohneinheiten genehmigt werden. Besonders erfolgreich in dieser Frist waren die Bezirke Hamburg-Nord (14.918 Baugenehmigungen) sowie Wandsbek (14.489). Im vergangenen Jahr lag Wandsbek (2.260) allerdings deutlich vor Hamburg-Nord (1.818) sowie Eimsbüttel (1.560).

Die Wohnungsverbände VNW und BFW lobten das Ergebnis – grundsätzlich. „Ziel muss es sein, in Hamburg dauerhaft jährlich den Bau von mehr als 10.000 Wohnungen zu genehmigen“, betonte VNW-Direktor Andreas Breitner und gab zu bedenken: „Eine Baugenehmigung ist noch keine neue Wohnung.“ Er verwies auf die rasant steigenden Baupreise sowie die „Sonderwünsche so manches Bezirkspolitikers“. Allen in der Stadt müsse daran gelegen sein, die Baukosten in den Griff zu bekommen. „Denn eines funktioniert nicht: teuer bauen und günstig vermieten.“

Auch Sönke Struck, der BFW-Vorstandsvorsitzende, lobte den Wert als „sehr vielversprechendes Zeichen für weiterhin gute Fertigstellungszahlen in den nächsten zwei bis drei Jahren“. Aber die Verfügbarkeit von Grundstücken sei weiterhin der Flaschenhals für den Wohnungsbau. „Aktuell erleben wir, dass die politischen Akteure in Hamburg neue Regulierungen zur Grundstücksvergabe planen, die den Wohnungsbau bremsen werden.“

Quellen: Statistik-Nord / BSW

* Statistik-Nord

** seit 2011 durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) erhoben

Lessinghöfe, Neu Wulmstorf - ein Wentzel Dr. Neubauprojekt

Sie wollen eine Wohnung mieten in Neu Wulmstorf? Neu Wulmstorf`s neues Wohnquartier die Lessinghöfe hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Im ersten Bauabschnitt ist eine möblierte Musterwohnung fertig gestellt worden. Mit der Vermietung der Wohnungen wird das Wentzel Dr. Vermietungsteam Anfang Februar 2019 starten. Lassen Sie sich dann von der modernen und komfortablen Ausstattung der Wohnungen in den Lessinghöfen durch einen Besuch in der Musterwohnung überzeugen. Die 139 Neubau-Mietwohnungen im 1. Bauabschnitt sind voraussichtlich Anfang Juli 2019 bezugsfertig.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter neubauprojekte/lessinghoefe

Wohnen am Schilfpark, ein Wentzel Dr. Neubauprojekt

Die möblierte Musterwohnung ist fertig gestellt und die ersten vorgemerkten Mietinteressenten konnten sich bereits vom modernen Wohnkomfort und dem hohen Ausstattungsstandard der 130 Neubau-Mietwohnungen im Projekt “Wohnen am Schilfpark” überzeugen.  Direkt am Schleusengraben in Hamburg-Bergedorf gelegen, werden die freifinanzierten Mietwohnungen voraussichtlich zum 01. Juni 2019 bezugsfertig sein.

Jetzt die Wunschwohnung sichern, denn die Vermietung ist gestartet. Die Kolleginnen vom Wentzel Dr. Vermietungsteam freuen sich auf Ihren Besuch in der Musterwohnung, bspw. zu den öffentlichen Besichtigungen samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr, sowie montags und mittwochs von 16.30 bis 18.00 Uhr. Treffpunkt ist vor der Musterwohnung “Am Schilfpark 11b”.  

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter neubauprojekte/wohnen-am-schilfpark

In zwei aktuellen und auch in der Öffentlichkeit breitreflektierten Entscheidungen hatte sich der BGH mit der Wirksamkeit der Übernahme von Renovierungsverpflichtungen zwischen Vormieter und Mieter sowie mit der Frage zu befassen, ob neben einer fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses wegen Zahlungsverzuges auch eine ordentliche Kündigung (hilfsweise) möglich ist. – von RA Wolf-Holger Mitsching

Renovierungspflichten

Bislang war in der Praxis regelmäßig zu beobachten, dass ausziehende Mieter mit den Nachmietern Vereinbarungen einerseits zur Übernahme von Inventargegenständen und andererseits zur Übernahme der Verpflichtung zur Durchführung von Schönheitsreparaturen durch den Nachmieter getroffen haben. Solche Vereinbarungen waren zunächst im Sinne der Mietparteien, da die scheidenden Mieter Einbauten nicht zurückbauen mussten und oftmals sogar eine Entschädigung hierfür erhalten haben, gleichzeitig die Parteien jedoch auch vereinbart haben, dass der ausziehende Mieter die Mietsache nicht zu Vertragsende renovieren muss, sondern vielmehr der Nachmieter die dem ausziehenden Mieter obliegenden Schönheitsreparaturverpflichtungen übernimmt. Der Bundesgerichtshof hat nun mit Urteil vom 22.08.2018 (VIII ZR 277/16) entschieden, dass derartige Renovierungsvereinbarungen zwischen Mietern unwirksam sind, sofern der Nachmieter vom Vermieter keinen angemessenen Ausgleich für die Übernahme einer unrenovierten Wohnung erhält. Der BGH setzt somit seine im Urteil vom 18.03.2015 (VIII ZR 185/14) begründete Rechtsprechung fort, wonach die formularmäßige Übertragung von Schönheitsreparaturpflichten nur dann wirksam ist, wenn die Mietsache entweder frisch renoviert übergeben wurde oder aber der Mieter einen angemessenen Ausgleich erhält. Der BGH stellt zunächst zutreffend fest, dass derartige Vereinbarungen nur zwischen den beteiligten Parteien, also dem Vor- und Nachmieter wirken und grundsätzlich keinen Einfluss auf die zwischen den Vermieter und den neuen Mietern getroffenen vertraglichen Abreden, insbesondere Schönheitsreparaturvereinbarungen, haben. Da in derartigen Konstellationen von den ausziehenden Mietern gerade keine Schönheitsreparaturen durchgeführt werden, führt dies nach Auffassung des BGH dazu, dass eine Verpflichtung des neuen Mieters zur Durchführung von Schönheitsreparaturen nur dann bestehen kann, wenn der neue Mieter zusätzlich einen angemessenen Ausgleich für die Übernahme einer unrenovierten Wohnung erhalten hat. Leider teilt der BGH für die vom Berufungsgericht aufgestellten Erwägungen zur Praktikabilität derartiger Vereinbarungen zur Übernahme von Pflichten nicht, sondern stellt für die wirksame Übernahme von Schönheitsreparaturen alleinig auf den Zustand bei Übergabe an den neuen Mieter ab. Diese Entscheidung hat zur Folge, dass derartige Vereinbarungen zwischen Mietern seitens des Vermieters nicht mehr akzeptiert werden können, da sie erhebliche wirtschaftliche Nachteile mit sich bringen. Soweit der BGH die Möglichkeit einer dreiseitigen Vereinbarung zwischen den Mietern und dem Vermieter als möglich erachtet, ist außerordentlich fraglich, ob derartige Regelungen praxisnah sind. Es ist bereits ungewiss, ob der ausziehende Mieter dem Nachmieter einen finanziellen Ausgleich für die Übernahme der Schönheitsreparaturverpflichtung gewähren will und darüber hinaus, ob diese Zahlung angemessen (hoch) ist, um dem vom BGH geforderten Ausgleich für die Übernahme einer nicht renovierten Wohnung in Einklang zu stehen.

Kündigung

Weiter hatte sich der BGH in seinen Entscheidungen vom 19.09.2018 (VIII ZR 231/17 und VIII ZR 261/17) mit der Frage zu befassen, ob ein Vermieter im Falle eines Zahlungsverzuges des Mieters in kündigungsrelevanter Höhe des § 543 Abs. 2 Nr. 3 a/b BGB neben der fristlosen Kündigung das Mietverhältnis auch hilfsweise ordentlich kündigen kann. Das Landgericht Berlin hat in den beiden zugrundeliegenden Entscheidungen die Rechtsauffassung vertreten, dass – soweit zutreffend – der Zugang einer fristlosen Kündigung das Mietverhältnis sofort beendet und somit kein Mietverhältnis mehr besteht, welches unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist beendet werden kann. Der BGH ist dieser Meinung entgegengetreten und hat klargestellt, dass auch eine hilfsweise ausgesprochene ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses wegen Zahlungsverzuges möglich und wirksam ist, wenn die gleichzeitig erklärte fristlose Kündigung durch Schonfristzahlung gemäß § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB nachträglich unwirksam wird. Bereits in der Vergangenheit hat der BGH entschieden, dass der vollständige Ausgleich der Mietrückstände zur Unwirksamkeit der fristlosen Kündigung und Fortsetzung des Mietverhältnisses führt, jedoch gleichzeitig keinen Einfluss auf die gegebenenfalls hilfsweise erklärte ordentliche Kündigung hat. Zutreffend stellt der BGH fest, dass die hilfsweise ausgesprochene ordentliche Kündigung dann zum Tragen kommen soll, wenn die frist-lose Kündigung, welche zunächst wirksam war, aus gesetzlichen Gründen nachträglich unwirksam wird. Dies ist folgerichtig und bedeutet noch nicht in jedem Fall einen endgültigen Verlust der Wohnung, denn bei der Prüfung, ob ein Räumungsanspruch auf Grundlage der ordentlichen Kündigung besteht, ist vom Gericht immer zu prüfen, ob ein Berufen auf die Räumung treuwidrig sein kann. Dies kann der Fall sein, wenn der Mietrückstand überschaubar ist und alsbald nach Ausspruch der fristlosen Kündigung nachgezahlt worden ist. Im Ergebnis besteht jedoch auch weiterhin für den Vermieter die Möglichkeit, wegen Zahlungsverzuges das Mietverhältnis nicht nur fristlos, sondern auch zusätzlich (hilfsweise) ordentlich zu kündigen.

Rechtsanwälte Dr. Hantke & Partner

Ebertallee 1 22607 Hamburg Tel.: 040 / 890 650 Fax: 040 / 890 14 26 www.hantkepartner.de Email: mail@hantkepartner.de

Seit September ist der Klopstockhof in Ottensen bezugsfertig. In attraktiver urbaner Lage zwischen Elbufer und dem Zentrum von Ottensen entstand ein ungewöhnliches Wohnprojekt mit 23 Wohnungen – davon 16 Eigentumswohnungen. Wentzel Dr ist mit dem Vertrieb betraut.

Unweit des Rathauses Altona entwickelten die limbrock tubbesing Architekten und Stadtplaner, Hamburg, für einen Hinterhof in einem konstruktiven Abstimmungsprozess mit den Nachbarn einen preisgekrönten Wohnkomplex.

Wohnungen mit Garten

Realisiert wurden in drei dreigeschossigen Häusern plus Staffelgeschoss auf 3.600 m2 BGF 23 Wohnungen, davon 16 Eigentumswohnungen mit Größen von ca. 77 m2 bis ca. 157 m2. Mitten in Ottensen haben vier dieser Wohnungen einen Garten. Unter den Wohnungen ist eine Tiefgarage mit 44 Stellplätzen angelegt, die über einen Autoaufzug erreicht werden, sowie ein großer Fahrradkeller. Um in den Wohnungen optimale Lichtverhältnisse zu schaffen, wurden in den Riegeln drei Atrien in den Maßen 5 m x 10 m gesetzt.

Licht durch Atrien

Je zwei Wohnungen fassen die Atrien U-förmig. Die Atrien erlauben eine Belichtung von drei Seiten. Geschosshoch verglast sind die Wohn- und Essbereiche mit offenen Küchen sowie Arbeitsräumen zu den kleinen Innenhöfen orientiert. die Schlafräume öffnen sich Richtung Norden mit großen Balkonen. Die Bewohner der vier Wohnungen des Staffelgeschosses partizipieren von je einer eigenen Dachterrasse. Kleine Rücksprünge in der Riegelfassade sorgen für eine städtebauliche Auflockerung. Mit der Putzfassade und den vertikal laufenden Lärchenbrettern werden die Nachbarfassaden farblich aufgenommen. Holz prägt auch das Innere: Eichenstäbchenparkett, Holzverbundfenster und Flügeltüren. 2017 wurde das Projekt mit dem Ideenpreis des Wohnbaupreises der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.

Ansprechpartner : Daniel Evert, daniel.evert@wentzel-dr.de, Tel.: 040-56 191-327. www.klopstockhof.de

Wentzel Dr. expandiert mit Immobilien-Shops und einem neuartigen Immobilien-Franchisekonzept

Das Hamburger Immobilienunternehmen Wentzel Dr. (www.wentzel-dr.de) legt die Makleraktivitäten mit GERMANhomes (www.germanhomes.de) zusammen und vereint damit das traditionelle und das digitale Immobiliengeschäft. Neben den lokalen Shops in der Metropolregion Hamburg wird die deutschlandweite Vor-Ort-Präsenz mit neuen lokalen Lizenzpartnern stark ausgebaut. Auf der Expo Real 2018 präsentiert Wentzel Dr. erstmals seine neue Vermarktungsstruktur. Interessenten können sich in Halle C2 am Stand 521 über das innovative Franchise- und Beratungssystem von Wentzel Dr. Homes informieren.

Hamburg, 27. September 2018 – Das bereits 1820 gegründete Hamburger Immobilienunternehmen Wentzel Dr. legt ab sofort die in seinem Tochterunternehmen Wentzel Dr. Vertriebs GmbH gebündelten Makleraktivitäten mit dem 2014 gestarteten Unternehmen GERMANhomes aus Glinde zusammen. Gemeinsam treten die fusionierten Firmen zukünftig unter Wentzel Dr. Homes und Wentzel Dr. Commercial auf.

Der CEO und geschäftsführende Gesellschafter der Wentzel Dr. Holding, Walter Kießling, der Geschäftsführer von Wentzel Dr. Vertrieb, Philip Schulze, und der Gründer von GERMANhomes, Jovica Denadija, betonen die Kombination von starker lokaler Präsenz und persönlicher Beratung auf der einen Seite mit digitalen Hilfsmitteln sowie Objekte- und Lead-Generierung über das Internet auf der anderen. Durch den Zusammenschluss entsteht ein neuartiges Immobilien-Vermarktungssystem, das das Beste aus dem traditionellen und digitalen Immobiliengeschäft vereint und beste Perspektiven für Lizenzpartner bietet.

Wentzel Dr.: Tradition + Innovation = Expansion

Wentzel Dr. blickt auf lange Tradition als Hamburger Hausmakler und Grundstücksverwaltung zurück. In den letzten Jahren hat sich der Verwaltungsbestand auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt. Nun beginnt auch die Expansion im Bereich des Immobilienverkaufs und der Vermietung ins Hamburger Umland mit eigenen Shops sowie deutschlandweit mit einem innovativen Franchisekonzept.

Wentzel Dr. setzt auch in Zeiten der Digitalisierung auf lokale Immobilien-Shops, da das Unternehmen davon ausgeht, dass die Beratung und der Vertrieb allein über das Internet nicht funktionieren wird. Das Internet hat sich als der Ort etabliert, in dem die Immobilie präsentiert wird, um Käufer oder Mieter zu finden.

Der eigentliche Kauf einer neuen Wohnung oder eines Hauses ist jedoch mit einem so großen Beratungsbedarf verbunden, dass die Eigentümer / Verkäufer und die Käufer den persönlichen Kontakt bevorzugen. „Der Verkauf oder Kauf einer Immobilie ist schließlich nach wie vor für die meisten Menschen die größte finanzielle Transaktion ihres Lebens. Das überlässt man keinem Algorithmus“, sagt Walter Kießling. Wentzel Dr. stärkt deshalb mit dem neuen Unternehmen Wentzel Dr. Homes das Persönliche und Zwischenmenschliche durch die starke lokale Präsenz mit einer professionellen Beratung von Mensch zu Mensch. Aber Wentzel Dr. Homes nutzt dabei konsequent die digitalen Hilfsmittel; etwa bei der Wertermittlung, beim Immobilienmarketing oder bei der Suche nach geeigneten Käufern und Mietern.

 Durch den Zusammenschluss zu Wentzel Dr. Homes verfügt das Unternehmen neben der Zentrale in Hamburg-Lokstedt nun auch über drei eigene Immobilien-Shops im Hamburger Umland: In Glinde, Norderstedt und Quickborn. Die positiven Erfahrungen der letzten drei Jahre des Shop-Aufbaus der fusionierten GERMANhomes außerhalb Hamburgs hat das Unternehmen darin bestärkt, die Expansion ins Hamburger Umland fortzusetzen: „Wir folgen damit dem Trend, dass sich Kunden wieder stärker ins Umland orientieren. Viele Immobilienkäufer, vor allem Familien mit Kindern, haben aufgrund der gestiegenen Hamburger Preise nur dort die Chance, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Für den Preis einer Wohnung in City-Nähe erhält man im Umland deutlich mehr Wohnfläche und Garten“, sagt Philip Schulze, Geschäftsführer Wentzel Dr. Vertrieb.

 „Wir werden nächstes Jahr drei weitere Immobilien-Shops im Umland eröffnen, in Ahrensburg, Buxtehude und Wedel. Diese Standorte wurden ausgewählt, weil sie ebenfalls sehr gut mit Hamburg verbunden sind und wachsende Regionen sind. Alle Shops werden nur mit eigenen festangestellten Mitarbeitern betrieben. Dazu kommen weitere Shops deutschlandweit zu den bereits bestehenden zehn Franchise-Shops in Kiel, Lübeck, Lüneburg, Bremen, Hannover, Münster, Bremerhaven/Cuxhaven, Köln, Darmstadt und Düsseldorf“, erklärt Jovica Denadija.

Im Bereich der Vermietung finden bereits jährlich mehr als 2.000 Haushalte eine neue Wohnung über das Hamburger Immobilienunternehmen. Im Bereich des Verkaufs werden 2019 erstmals ebenfalls mehr als 1.000 Haushalte ihre neue Immobilie mit Hilfe von Wentzel Dr. Homes finden.

Auch wenn das Unternehmen konsequent auf innovative digitale Prozesse und Dienstleistungen setzt und ein Traditionsunternehmen mit einem skalierbaren digitalen Unternehmen verschmelzen wird, so bleibt Wentzel Dr. Homes doch im Kern ein in Hamburg ansässiges Unternehmen, das hanseatischen Werten folgt – getreu der Maxime „Traditionell in den Werten, Innovativ in den Techniken“.

 Künftig wird die deutschlandweite Vor-Ort-Präsenz mit neuen lokalen Lizenzpartnern erheblich ausgebaut – allein in den nächsten zwei Jahren werden über hundert neue Mitarbeitergesucht –, doch die Zentrale von Wentzel Dr. Homes wird immer in Hamburg verbleiben, wo die Erfolgsgeschichte von Wentzel Dr. vor fast 200 Jahren ihren Anfang nahm.

Am 31. Dezember dieses Jahres läuft in Hamburg die Umwandlungsverordnung aus. Sie sieht vor, dass die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in Gebieten der Sozialen Erhaltungsverordnungen auch weiterhin vom Bezirk genehmigt werden müssen. Der rotgrüne Senat hat die Verordnung um weitere fünf Jahre verlängert, um den Gentrifizierungsdruck aus innenstadtnahen und beliebten Wohnvierteln zu mildern. Weite Teile der Innenstadt, gerade in Altona, Eimsbüttel, Ottensen, Sternschanze, St. Georg, und St. Pauli, sind Gebiete der sozialen Erhaltungsverordnung – mit insgesamt über 187.000 Einwohnern.

Die Mindestbindungsfrist für neu entstehende, öffentlich geförderte Wohnungen wird zum 1. Januar 2019 von derzeit 15 auf künftig 20 Jahre erhöht. Parallel werden die Einkommensgrenzen für Sozialwohnungsberechtigte angehoben.

Um den Bestand an Sozialwohnungen in Hamburg langfristig zu stabilisieren, plant der rotgrüne Senat, die Mindestbindungsfrist für öffentlich geförderte Wohnungen zum 1. Januar 2019 von derzeit 15 auf dann 20 Jahre zu erhöhen. Diese Entscheidung sei im Bündnis für das Wohnen abgestimmt worden, erklärte Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, bei der Vorstellung der Pläne.

Senat würde auch mehr als 3.000 Sozialwohnungen finanzieren

Im Bündnis für das Wohnen zwischen Senat, Bezirken und Wohnungswirtschaft hatte man sich 2016 auf die Finanzierung von jährlich 3.000 Sozialwohnungen verständigt. Die Senatorin erklärte jüngst, dass auch Mittel für mehr, als 3.000 Wohneinheiten bereitstünden, sofern sich die Wohnungswirtschaft bereit zeige, sie zu bauen. 2001 war die Bindungsfrist unter dem CDU-Senat von 20 auf 15 Jahre gesenkt worden. Der Bestand der Sozialwohnungen ist 2007 bis 2017 von 118.000 auf 78.000 gesunken. Erwartet werden jährlich etwa 3.000 Neubauwohnungen sowie 1.000 verlängerte oder Neuförderungen im Bestand. 2011 bis 2017 wurden 10.654 Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung gefördert sowie 7.349 fertiggestellt. Mit einer Quote von knapp 168 geförderten, neuen Sozialwohnungen je 100.000 Einwohner liegt Hamburg in der Bundesländerbilanz deutlich vorn.

368.000 Haushalte sind sozialwohnungsberechtigt

Parallel hat der Senat die Einkommensgrenzen für die Sozialwohnungsberechtigten erhöht, so dass nun 368.000 Haushalte in Hamburg Anspruch auf den Bezug einer öffentlich geförderten Wohnung haben – 61.000 mehr, als zuvor. Deren Eingangsmiete liegt im 1. Förderweg mit 6,50 Euro/m2 klar unter dem Durchschnitt des Mietenspiegels von 8,44 Euro/m2. Die Opposition in der Hamburger Bürgerschaft kritisierte diese Maßnahme als Augenwischerei, da es nun nur für weniger, als jeden vierten Haushalt eine Sozialwohnung gebe. Eine kosmetische Verbesserung wird durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen Saga und Stadt erreicht. Demnach wird die städtische Wohnungsgesellschaft künftig 1.500 statt bisher 1.000 Wohnungen an Wohnberechtigungsscheininhaber vergeben. Weitere 2.000 Wohnungen jährlich gehen an vordringlich Wohnungssuchende.