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Das überarbeitete Architekturkonzept des südlichen Überseequartiers. Links das Kreuzfahrtterminal, die, wie rechts die Büroskulptur, von dem französischen Architekten Christian de Portzamparc entworfen wurde. Bild: HafenCity Hamburg

HafenCity: Südliches Überseequartier bekommt eine internationale Skyline Bis 2021 soll an der Elbe eine Event-Location entstehen

Für alle im südlichen Überseequartier geplanten elf Gebäude hat der Investor Unibail-Rodamco neue oder überarbeitete Entwürfe anfertigen lassen. Bis 2021 sollen sie für 860 Mio. Euro umgesetzt werden. Aus dem Quartier in der Warteschleife möchte das französisch-niederländische Unternehmen eine Event-Location machen. Anker sind der wettergeschützte Überseeboulevard als Shoppingmeile und das Kreuzfahrtterminal.

Die Elbansicht des südlichen Überseequartier hat ab 2021 mit der backsteingeprägten Architektur des nördlichen Überseequartiers wenig gemein. Am Eingang zum Magdeburger Hafen steht ein kristallines Bürohochhaus aus der Feder des französischen Architekten Christian de Portzamparc, der auch den 100m langen Komplex mit Kreuzfahrtterminal, Einzelhandel, Hotel und Busbahnhof entwarf, der die westliche Flanke des Quartiers bildet.

Shopping am Überseeboulevard

Dazwischen bildet ein Doppelhochhaus der Amsterdamer Architekten UN-Studio das Tor zum Überseeboulevard, der als Shoppingmeile das Herz und den Anker des südlichen Überseequartiers bilden soll.
Dafür wurde die Einzelhandelsfläche auf 80.000 m2 BGF bzw. 68.000 m2 Verkaufsfläche fast verdoppelt. Und die Gastronomiefläche wurde seit der Vorstellung des Nutzungskonzeptes im Dezember 2014 noch einmal von 6.500 m2 auf 8.000 m2 ausgedehnt.
„Wir bemühen uns laufend, den Erlebnischarakter des Quartiers zu verbessern“, betonte Ulrich Wölfer, Chefentwickler bei Investor Unibail-Rodamco, die Zielstellung der Entwicklungsbemühungen. Dazu gehört auch der Wetterschutz des Stuttgarter Ingenieurs Werner Sobek. Der ist nach Worten von Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt „so filigran, dass weiter die Architektur der einzelnen Häuser im Vordergrund steht“. Das muss auch so sein, denn eine Shopping-Mall wollten HafenCity Hamburg und Stadt Hamburg auf gar keinen Fall.

500 Wohnungen

Die 500 neu in das Quartierskonzept integrierten Wohnungen entstehen im nördlichen Teil – etwa in dem Wohnhochhaus aus der Feder der Architekten KBNK. Die weiteren Gebäude von Carsten Roth oder Hild und K Architekten bilden den modernen Backsteinkern des Quartiers.

Jürgen Bruns-Berentelg (HafenCity Hamburg), Ulrich Wölfer (Unibail-Rodamco), Dorothee Stapelfeldt und Oberbaudirektor Jörn Walter (v.l.) stellten die Planungen zum südlichen Überseequartier vor. Foto: Feldhaus
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