Holsten-Quartier entsteht für 750 Mio. Euro – Gerchgroup erhält den Zuschlag

Das Areal der Holsten-Brauerei in Altona wird zu einem gemischtgenutzten Stadtquartier mit Schwerpunkt Wohnen entwickelt. Die Gerchgroup, Düsseldorf, konnte sich im Bieterverfahren durchsetzen. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 750 Mio. Euro.

Das nächste große Stadtentwicklungsprojekt in Altona ist vertraglich fixiert. Die Gerchgroup, Düsseldorf, konnte sich beim Bieterverfahren für das 8,6 ha große Holsten-Areal in Altona durchsetzen. Dem Vernehmen nach waren zuletzt noch Patrizia sowie die Strabag im Rennen.

Bis zu 2.500 Wohnungen

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 750 Mio. Euro sollen ab 2018 bis zu 200.000 m2 BGF entstehen – davon 150.000 bis 175.000 m2 in fünf bis siebengeschossigen Wohngebäuden. Die bis zu 2.500 Wohneinheiten sollen im Hamburger Drittelmix mit öffentlich-geförderten Wohnungen sowie frei finanzierten Miet- und Eigentumswohnungen entstehen.
Die etwa 25.000 m2 gewerbliche Nutzungen entfallen auf ein Hotel, Gastronomie, 3.000 m2 Handwerkerhöfe und die Holsten-Verwaltung, die auf dem Areal in einen Neubau ziehen soll. Die vorhandene Mikrobrauerei soll künftig eventuell in den erhalten bleibenden Juliusturm ziehen.
Das Areal zwischen Holstenstraße und Harkortstraße grenzt direkt an die Neue Mitte Altona, in der seit Februar Wohnungen entstehen. Im ersten und zweiten Bauabschnitt sollen hier 3.500 Wohneinheiten entstehen.

Brauerei zieht 2018 um

Voraussetzung für die Entwicklung des neuen Stadtquartiers für 7.500 Einwohner ist der Umzug der Holsten-Brauerei. Ab Ende 2016 entsteht am Heykenaukamp in Hamburg-Hausbruch für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag eine neue Brauerei, in der jährlich eine Million Hektoliter Bier gebraut und abgefüllt werden können – etwas weniger, als aktuell in Altona. Der Umzug der Brauerei soll 2018 erfolgen.

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