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Mietstudie: Mieten muss nicht teuer sein

Hamburger zahlten 2016 im Durchschnitt 8,15 Euro/m2 für ihre Mietwohnung. Das ergibt eine Aktualisierung einer CRES-Studie von 2013.

Die 8,15 Euro/m2 ergeben sich aus einer Auswertung der Datensätze von 238.000 der 700.000 Hamburger Mietwohnungen durch das Center for Real Estate Studies (CRES), wobei 202.000 Datensätze stammen von Saga und Genossenschaften, 36.000 von privaten Vermietern.
Um keine Einseitigkeit zugunsten der traditionell günstigeren kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen zu erzeugen, seien die Daten der privaten Vermieter ihrem Marktanteil entsprechend hochgerechnet worden, erklärte Michael Lister, CRES-Studienleiter.

14,4% Mietzuwachs seit 2013

Dabei differiert die Miete zwischen 6,34 Euro/m2 für Saga- und Genossenschaftswohnungen und 9,22 Euro/m2 für Wohnungen privater Eigentümer – ein Plus von 6,5% bzw. 14,4% gegenüber der Erstauflage der Studie von 2013.
In die Studie gingen auch 21.000 Neuvermietungsmieten ein. Diese liegen für eine normale Wohnlage bei Saga und Genossenschaften im Bezirksvergleich zwischen 6,61 Euro/m2 in Bergedorf und 7,35 Euro/m2 in Hamburg Nord. Private Vermieter erzielten zwischen 8,70 Euro/m2 in Harburg und 11,13 Euro/m2 in Eimsbüttel.
Die Studie hat bewiesen, dass der Hamburger Mietwohnungsmarkt funktioniert“, erklärte Sönke Struck, BFW Nord, und verwies auf eine jährliche Fluktuation von 14% bei den privaten Vermietern. Bei Saga und Genossenschaften liegt die Wechselquote bei 8%.