Lebhaft wird in Hamburg über die Initiative des Nabu „Hamburgs Grün erhalten“ diskutiert. Dr. Claas Kießling betont, dass Einschränkungen beim Wohnungsbau zu steigenden Mieten führen.

Seit dem 1. Dezember 2017 können sich die Hamburger an der Volksinitiative des Nabu „Hamburgs Grün erhalten“ beteiligen. Die zu unterschreibende Forderung laut: „Ich fordere Bürgerschaft und Senat auf, darauf hinzuwirken, den Anteil des Grüns in Hamburg zu erhalten.“ Dabei geht es um gemeinsames Grün, wie Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Kleingärten, Friedhöfe, Parks oder Wälder. Erhalten werden soll der zum 1. Juni 2018 bestehende Anteil an der Hamburger Fläche.

Hamburg wächst und benötigt Wohnraum

„Hamburg zählt zu den relativ wenig verdichteten Städten“, erklärt Dr. Claas Kießling dazu. „Die Zuwanderung hält an, selbst wenn weniger Wohnungen gebaut werden. Das führt zu steigenden Wohnungskosten, aufgrund derer einkommensschwache Mitbürger Hamburg verlassen müssten.“
Kießling unterstreicht, dass die Chancen der Nachverdichtung und Aufstockung prioritär im Fokus stehen sollten. „Doch ohne große neue Wohnquartiere, wie Oberbillwerder, kann die Nachfrage nicht annähernd gedeckt werden.“